Abschottung, Tag 18

Abschottung, Tag 18

Auf und ab und auf und ab. So ist das wohl dieser Tage. Es gibt gute Tag und es gibt schlechte Tage. Die gibt es eigentlich immer und vielleicht wäre gestern eh doof gewesen, auch wenn wir nicht in der Abschottung wären. Vielleicht waren Zeitumstellung, wenig Schlaf und vermutlich auch noch Zyklus ausreichend, dass der Tag doof war. Womöglich hören wir höre ich nur besser in mich rein. Vielleicht höre ich auch einfach nur Stimmen, weil mir der Input von außen fehlt. Ich versuche mein Nicht-Fuktionieren von mir zu weisen und auf äußere Umstände zu schieben. Das ist dieser Tage auch einfach und nimmt eine dann ja prima aus der Schuld bzw. Pflicht.

Wie auch immer: Heute war ein guter Tag. Ich hing zwar viel in Telkos und Teams-Meetings, aber ich habe mich gut gefühlt. Etwas müde, denn die Nacht war wieder kürzer als geplant. Doch wenn ich erstmal wach bin und Tee getrunken habe, geht es in der Regel.

Am späten Nachmittag beschlossen, dass es nun auch mal gut ist. Alles zugemacht und dann mit dem RB und dem Kind eine Runde durch Viertel gemacht.

Abends dann in Ruhe gekocht.

Das Kind ging früh(er als sonst) ins Bett, aber konnte zunächst nicht einschlafen. Er wollte mit mir in einem Bett schlafen (was theoretisch ginge, weil der RB wegen angeseucht und Schnarch im Gästezimmer schläft), aber das ertrage ich nicht. Das haben wir letztens versucht. Dieses Kind ist zu groß und zu schlafaktiv. Ich habe keinen Platz neben ihm. Ich schlafe nicht gut und schon gar nicht durch.
Ich kann sein Bedürfnis verstehen. Er ist verunsichert und braucht Mamawärme. Aber wir müssen einen Weg finden, wie ich sie ihm anders geben kann.

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