Panikmodus OFF

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Seit Montag geht das Kind wieder in die Schule. In Hessen wird in den ersten beiden Wochen montags, mittwochs und freitags getestet. Er müsste eigentlich nicht, weil er ja bereits vollen Impfschutz hat. Aber wir wissen ja: Impfschutz bedeutet keine Immunität.

Gestern erzählte er, als er nach Hause kam: „Die Mutter von einem Mitschüler ist positiv getestet worden.“ Die Tests am Morgen in der Klasse waren aber alle negativ.

Heute verkündet er die Botschaft: „Wir haben heute nochmal Tests gemacht. Da war einer positiv.“
„Und nun?“
„Er macht einen PCR-Test und danach entscheidet sich, ob die Klasse in Quarantäne* muss.“
„War das das Kind von der positven Mutter von Mittwoch?“
„Nein.“
„Und Du?! Hast Du immer Maske getragen**?!“
„Ja, und das andere Kind auch. Außerdem sitzt er in einer ganz anderen Ecke.“

Was soll ich sagen?! Vor den Ferien hätte ich Schnappatmung bekommen und das Kind wäre ab sofort zu Hause geblieben.

Aber mittlerweile ist er geimpft und trägt sehr zuverlässig Maske. Und realistisch betrachtet wäre es jetzt auch zu spät. Er wird weiter in die Schule gehen.

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* Ich finde in der aktuellen Hessischen Coronaschutzverordnung (HCSV) keine Aussage darüber, ob dann wirklich die ganze Klasse in Quarantäne muss. Oder ob nur Sitznachbarinnen. Oder ob geimpfte Kinder grundsätzlich ausgenommen sind.

** Nach HCSV müssen die Kinder in den ersten zwei Wochen auch im Unterricht Maske tragen.

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