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Tag: 14. September 2021

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Falls Ihr im Rhein-Main-Gebiet wohnt, habt Ihr heute morgen gegen 9h30 einen wilden Fluch gehört. Ich gebe Entwarnung: Das war ich. Und ich habe mich auch schon wieder beruhigt.

Aber heute morgen war ich tatsächlich den Tränen sehr nahe, denn Word hat mal wieder Arbeit von mir gefressen. Acht Stunden Arbeit waren weg. Einfach weg. Wenigstens konnte ich mich an meinen Denkprozess erinnern, sodass ich nur 5 Stunden brauchte, um das wiederherzustellen.

Das – also nicht immer in dem Umfang – ist mir, seit ich festangestellt bin, schon ein paar mal passiert und der Grund dafür ist auch einfach frustrierend, weil einfach zu lösen, aber Lösung wird nicht akzeptiert, weil es nicht zum Agentur-CD passt. Denn wir müssen mit Mac arbeiten. Da aber die meisten unserer Kundinnen in der Regel PCs haben und wir ja eine gewisse Kompatibilität gewährleisten wollen und sollen, haben wir natürlich ein Office-Paket. Ich habe mal im Studium Word und Excel gelernt und bin seitdem der Überzeugung: In der Regel sitzt der größte Fehler davor. Word, Excel und auch PowerPoint können mittlerweile ne Menge, wenn eine es weiß. Und wenn sie auf einem Windows-Rechner laufen.

Nicht nur, dass Word auf dem Mac nicht alle Funktionen hat, die eine Windows-Userin kennt, nein, wichtige Basics wie Sicherungskopie und Autospeichern funktionieren nur bei Vollmond und wenn die Venus im Skorpion steht extrem unzuverlässig. Gerne hängt sich Word auch einfach mal auf, wenn ich beim Speichern einen neuen Ordner eröffne.

Ich sage ja immer: Für Schreiberlinge ist Word auf dem Mac wie Backhandschuhe für Menschen, die im Labor arbeiten.