Spleenig

Spleenig

Als ich letztens in der Küche umräumte – altes Geschirr raus, neues rein, Überlegungen zum Schubladeninhaltstausch -, war mir unser* „Problem“ mal wieder präsent: Wir haben kein vernünftiges Salatbesteck. Das eine, das es in diesem Haushalt gab, fiel unter die Kategorie „formschön und zweckfrei“ und so hantierten wir in der Regel mit zwei Löffeln oder Löffel plus Gabel.

Dann dachte ich, dass ich Marke und Name meines Bestecks** wüsste und suchte im Internet, ob es dazu nicht ein passendes Salatbesteck gebe. Gab es. Allerdings waren weder Marke noch Name richtig.*** Aber ich konnte ja – zumindest – die Marke nachschauen und fand so auch schnell den Bestecknamen heraus. Oh, Freude, auch dazu gibt es ein Salatbesteck****. Und weil ich im Kopf hatte, dass uns Besteckteile fehlen*****, also damit alles wieder 12teilig ist, zählte ich die Teile durch und bestellte 2 Gabeln, 3 Suppenlöffel, eine Kuchengabel und einen Teelöffel (Messer waren vollständig) gleich mit.

Nicht, dass ich das Besteck regelmäßig gezählt hätte, aber so fühlt es sich doch vollständiger an.

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* Also mittlerweile unsere, aber schon lange meins.

** ohne Nachschauen

*** Marke und Name waren die eines Bestecks, dass ich mal besessen habe.

**** Es gibt sogar Fischbesteck und Dessertbesteck.

***** Vermutlich finden wir sie in des Kindes Zimmer, wenn er irgendwann auszieht.

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