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Tag: 13. November 2019

Lose Gedanken …

Lose Gedanken …

… zu Arbeitszeiten

  • 40 Stunden pro Woche sind echt viel. Wenn noch Fahrtzeiten dazukommen, bleibt nicht mehr viel vom Tag. Ist einfach so.
  • Nicht in jedem Job sind Vollzeit 40 Stunden pro Woche.
  • Geringere Wochenarbeitszeit führt in der Regel oftmals dazu, dass eine deutlich effektiver arbeitet. Denn eine möchte ja noch was vom Tag haben.
  • Arbeitszeit ist NICHT gleich Lebenszeit (auch wenn ich es durchaus begrüße, wenn eine ihren Job gern macht und Arbeitszeit nicht als verschenkte Zeit definiert).
  • Die abgesesseneleistete Arbeitszeit ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit der Leistung.
  • Menschen mit mehr Erfahrung können das gleiche Projekt schneller, effektiver erledigen als Menschen mit weniger Erfahrungen.
  • Und Menschen, die besser organisiert sind, können das gleiche Projekt schneller, effektiver erledigen als Menschen, die weniger organisiert sind.
  • Regelmäßig Überstunden sind kein Zeichen für besonders hohes Engagement.
  • Wer regelmäßig Überstunden macht, hat zu viel auf dem Tisch – warum auch immer.
  • Wenn es irgendwie möglich ist, finde ich, dass jede Arbeitnehmerin in den Zeiten arbeiten sollte, die für sie passen. (Ja, ich weiß, das ist eine sehr priviligierte Sicht einer Büroarbeiterin.)
  • Menschen, die Teilzeit arbeiten, sind keine Arbeitnehmerinnen zweiter Klasse.
  • Wer in ihrem Job aufgeht und sich darüber definiert, soll das gerne tun. Aber das kann nicht der Maßstab an alle anderen sein.
  • Eine kann ihren Job auch gerne und gut machen, ohne regelmäßig mehr zu machen, als für das sie bezahlt.
  • Karriere ist für mich eine Frage der Expertise und Erfahrung und nicht der geleisteten Arbeitszeit.
  • Es soll Menschen geben, die nicht immer „höher, weiter, schneller“ im Job wollen, sondern in ihrer Position glücklich sind, weil sie da tun können, was sie gut und gerne machen (ich zum Beispiel).
  • Ich muss als Frau nicht arbeiten wie ein Mann. Das ist nämlich ein Bärendienst am Feminismus, weil es das patriarchalische System komplett bedient. Vielmehr muss ich – wen auch immer – überzeugen, dass meine Expertise und Arbeitsweise ein Mehrwert für das Unternehmen darstellen – egal, welches Geschlecht ich habe.
  • Wer eine besondere Expertise hat, hat einen so hohen Wert für ein Unternehmen, dass es auch „dankbar“ ist, wenn eine die TZ zur Verfügung stellt.