Tatütata

Tatütata

Es war klar, dass ich heute schon früh anfangen muss zu arbeiten. Eine Feuerwehraufgabe kam gestern Abend noch rein und sie musste bis heute Mittag fertig sein.

Plan war: Ich begleite das Kind zur Schule – für die erste Woche hat er darum gebeten – und sobald ich zu Hause bin, setze ich mich direkt an den Rechner.

Die Realität war: Das Kind kommt ins Schlafzimmer und sagt, er habe Halsschmerzen. Aber er will in die Schule. Der Blick aus dem Fenster sagt: Wir müssen mit dem Bus fahren. Das Kind kommt nur schwer in die Gänge. Ich ebenso. Das Kind ist total verrotzt. Er will aber trotzdem in die Schule. Ich fühle seine Stirn und entscheide, dass er zu Hause bleiben wird. Ich rufe also erstmals in der Schule an, um mein Kind zu entschuldigen. Ich muss beim Mensa-Caterer das heutige Essen abbestellen. Dann schicke ich das Kind ins Bett und setze mich an den Rechner.

Ich arbeite konzentriert durch und bin wirklich zeitig fertig. Jetzt noch schnell eine interne Korrekturschleife und dann raus damit.

Haha, schnell… Das hat eine eindreiviertel Stunde gebraucht. Für einen echt kurzen Text. Und die Korrektur hat genau nichts gebracht. Ich ärgere mich durchaus. Und zurecht – wie ich finde.

Aber viel Zeit zum Ärgern hab ich nicht. Ich muss telefonieren, noch ein Projekt bearbeiten, was essen, mir schlaue Gedanken machen, nochmal telefonieren. Und dann ist auch endlich Feuereierabend.

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