Bürotag

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Zweite Welle: Tag 41

Weil ich heute ein Mitarbeiterinnengespräch hatte, habe ich tatsächlich mein HomeOffice verlassen und bin mit dem Auto (ÖPNV traue ich mich nur wohl dosiert und nicht zu Stoßzeiten) ins Büro gefahren. Mal abgesehen von den drei Malen, wo ich 1) meinen zweiten Bildschirm geholt, 2) den Rechner zur Reperatur abgegeben und 3) den Rechner wieder abgeholt habe, war es das erste Mal seit Ende März, dass ich im Büro war. Promt hatte ich alles vergesen, was ich zum Arbeiten im Büro brauche. Naja, fast alles. Den Rechner und die Maus hatte ich mit, aber ich hatte kein Netzteil und auch keinen Netzwerkadapter dabei. Zum Glück fand sich im Büro Abhilfe.

Das Gespräch lief gut. Das Feedback durchweg positiv. Die Kritik auf sehr hohem Niveau. Und dennoch ärgert mich der eine oder andere Kritikpunkt sehr. Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Es kiekst mich, obwohl es das nicht sollte, denn es kommt aus einer Anspruchshaltung der Kritikerin heraus, die tw. einfach überzogen ist, bzw. sich etwas an bestimmten Prozessen grundlegend verändern müsste, damit ich den einen oder anderen Kritikpunkt wirklich ändern könnte. Außerdem nervt es mich, dass mir sowas nicht direkt gesagt wird, sondern halt so ein anonymes Feedback dafür benutzt wird.

Ansonsten war das Arbeiten im Büro erstaunlich angenehm. Ich arbeite ja gerne im HomeOffice und war auch schon oft genug genervt von meinen Bürotagen, aber heute war es eine ganz nette Abwechselung. Vielleicht auch weil nicht so viele da sind und es daher nicht laut und stressig war, weil immer wer was von mir wollen könnte. Neben dem Gespräch habe ich auch ein paar Sachen weggeschafft.

Die Rückfahrt nutzte ich – dank Freisprechanlage -, um endlich mal wieder mit meiner Mutter zu telefonieren. Da ist gerade viel im Umbruch und ich bin gespannt, wie das weitergeht. Und ob das alles so klappt, wie geplant. Zusammengezuckt bin ich allerdings, als sie meinte, dass wir da, wo sie hinziehen werden, ja auch Urlaub machen könnten. Ja, können wir, aber das müssen wir auch wollen.

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