Aufs Maul

Aufs Maul

In meinem Blog darf ich ja schreiben, was ich will, daher hier ganz deutlich: Nicht nur #NazisRaus sondern auch

Nazis aufs Maul.

Ja, das mag ein Aufruf zur Gewalt sein.* Und nein, ich bin keine Freundin von Gewalt, ABER (und ich zitiere mich selbst) die Alliierten haben damals die Nazis auch nicht mit Gesprächskreisen besiegt. Und ganz ehrlich konnten viel zu viele danach immer noch unbehelligt ihrer Überzeugung fröhnen. In Ämtern und Posten. Konnten es weitergeben und der „guten alten Zeit“ nachtrauern.

Zudem zeigen die 1990er: Da, wo die Nazis die meiste (physische) Gegenwehr erlebten, wurden sie gar nicht erst groß. Sie gingen in den Untergrund. Die Gesellschaft war froh, dass das Problem nicht mehr zu sehen war. Tjanun, das Ergebnis sehen wir jetzt. Sie mögen für einige wie „Kai aus der Kiste“ gesprungen sein, aber nein… SIE WAREN NIE WIRKLICH WEG!

Wir müssen aufhören, den Rechtsruck akademisch überlegen zu betrachten und zu analysieren. Denn während all die schlauen, gewaltfreien Menschen sich in ihren vier Wänden versichern, dass sie gegen Nazis sind, marschiert der braune Mob weiter, bedroht und jagt Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, tötet diese Menschen und auch Politiker, zündet Flüchtlingsunterkünfte an und verbreitet so viel Angst und Schrecken, dass alle lieber in ihren vier Wänden bleiben und sich versichern, dass sie gegen Nazis sind.

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* Drüben auf Twitter sind viele – zumindest temporär – gesperrt worden, die „Nazis / Faschos aufs Maul“ getwittert hatten. Mein Versuch ging höchst interessant aus.

2 Gedanken zu „Aufs Maul

  1. Ich danke dir für die klaren Worte. Leider wird das Thema AfD, Nazis usw. in fast allen Blogs totgeschwiegen. Ich habe schon des öfteren meine Stimme erhoben. Das sollte jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten machen.

    1. Wir dürfen nicht mehr schweigen. Und ich kann es auch nicht. Auch mich kostet es immer wieder Überwindung, aber ich werde eh schnell eine Unerwünschte sein.

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