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Tag: 24. Oktober 2019

Aufpassen

Aufpassen

Ich muss auf mich aufpassen, dass ich mich in dem Job nicht verliere. Es ist gerade sehr viel zu tun und bei nur wenig habe ich das Gefühl, es gut abgeben zu können. Natürlich bauchpinselt es mich, dass ich und vor allem meine Erfahrung und mein Wissen von allen anerkannt wird. Aber ich mag das Gefühl „wenn ich’s nicht mache, macht es keine andere richtig“ nicht.

Es war aufreibend die letzten Tage. Und es wird noch viel zu tun sein in den kommenden Monaten. Ich mag meine Arbeit und ich arbeite auch gerne.

Das Verständnis vom RB und wie er mir den Rücken frei hält zusammen mit der Selbstständigkeit vom Kind unterstützen mich sehr bei meiner Art zu arbeiten.

Umso mehr weiß ich, dass ich aufpassen muss, mich nicht in der Arbeit zu verlieren. Das ist nicht immer einfach, wenn die Projekt-Timelines eng gesteckt sind. Aber Nachtschichten dürfen nicht die Regel werden. Dafür muss es wieder mehr Pausen geben. (Immerhin habe ich meinen FreiTag.)

Und weil heute eh nichts mehr ging nach der zweiten Nachtschicht in dieser Woche, machte ich um kurz vor 16h00 den Rechner aus und kümmerte mich um mich. Ich duschte ausgiebig, ließ die Silberspülung im Haar wirken, während die Maske auf dem Gesicht einzog. Ich kümmerte mich ein wenig um die Wäsche und dann fuhren das Kind und ich nach Offenbach.

Auf dem Märktchen waren viele liebe Menschen und es tat einfach gut, mal was anderes zu sehen als den Bildschirm von meinem Laptop. Das Kind hatte Spaß dem RB zur Hand zu gehen.

Zu Hause musste ich auf LowCarb pfeifen und der RB und ich ließen den Abend bei Wein und Süßkram ausklingen.