Im Flow

Im Flow

Tja, viel Schlaf war irgendwie nicht drin.

Nicht nur, dass ich schlags k.o. war, ich musste ja auch heute fit sein. Und so gerät eine schnell in den nächtlichen Teufelskreis: Kann nicht schlafen – Ich muss aber schlafen – Kann nicht schlafen, wenn ich schlafen muss…

Vor allen Dingen musste ich schlafen, weil ich heute einen höchst vollen Tag hatte und klar war, dass ich im Laufe des Tages keine Zeit für einen Powernap haben werde:

7h55 Überpünktlich sind das Kind und ich beim Kieferorthopäden. Er kommt schnell dran. Um 8h05 sind wir wieder draußen mit den guten Nachrichten, dass sich beim Kiefer vom Kind schon so viel getan hat, dass er bald mit dem Aufdrehen durch ist. (Und es ist echt krass, wie viel sich in der einen (!) Woche getan hat.) Das Kind geht zum Bus und ich gehe nach Hause. Während ich meinen Tee mache (und nur einen Thermobecher finde, der aber vom RB für Kaffee benutzt wurde und den RB fälschlicherweise verdächtige, den anderen Thermobecher mal wieder verschleppt zu haben), gucke ich meine Post durch und stelle fest, dass ich Glück im Unglück hatte. Ich nutze das Glück direkt und finalisiere eine Sache, von der ich dachte, dass ich sie schon vor 17 Tage mit Fehlern beendet hatte. Aber wie gesagt: Glück im Unglück und ich kann den Fehler ausmerzen, bevor er mir auf die Füße fallen kann. Dann ziehe ich mich noch einmal um, denn die Sachen, in die ich schnell geschlüpft bin, sitzen eigentlich schlecht bzw. sind nur bedingt kongresstauglich.

9h05 Ich bin startklar und gehe los Richtung Bahn, da bekomme ich eine Nachricht, dass es einen Notfall bei meiner Hauptauftraggeberin gibt. Ich wusste ja schon, dass der Notfall kommen könnte und weiß, worum es geht. Ich telefoniere kurz. Am Bahnhof suche ich zuerst etwas Lowcarbiges zum Essen und klappe dann schon am Gleis den Laptop auf. Im Zug arbeite ich am Notfall. Bevor ich umsteigen muss, kann der Text auch schon raus.

12h05 Ich bin am Kongress angekommen. Letztlich bin ich nur wegen einer Presseveranstaltung da, für die ich gebucht bin.

14h30 Wieder auf dem Rückweg. Ich checke meine e-Mails wegen des Notfalls. Es stellt sich heraus, dass da etwas verschlimmbessert wurde und ich muss das noch korrigieren. Und auch sonst nutze ich die Rückfahrt, um ein paar kleine Projekte in Bewegung zu halten.

Infolgedessen und weil ich noch schnell (haha) einkaufen gehe, komme ich erst um 17h45 zu Hause an. Das Kind sitzt noch an den Hausaufgaben. Ich koche. Beim Essen frage ich ihn die Englischvokabeln für morgen ab. Dann noch schnell am Hyrax drehen.

19h05 Ich muss los zur SEB-Sitzung. Eigentlich hätte ich schon eine halbe Stunde früher losgemusst, denn die Sitzung war für 19h00 angsetzt. Tjanun. Meine Ungeduld bei dem einen oder anderen Thema zeigt mir, dass ich ziemlich k.o. bin. Dennoch bin ich froh, Elternbeirätin zu sein. An der Schule ist gerade viel im Umbruch und Elternmitarbeit ist explizit erwünscht.

21h35 Auf dem Weg nach Hause rufe ich das Kind an, damit er sich bettfertig macht. Kurz drauf bin ich zu Hause. Ich bringe das Kind ins Bett. Esse noch etwas und freue mich aufs Bett.

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