Kopfschmerzen aus der Hölle

Kopfschmerzen aus der Hölle

Ich weigere mich ja immer noch zu behaupten, dass ich Migräne habe. Ich benenne das schon so, um das Ausmaß der Kopfschmerzen zu umreißen. Aber Migräne im Sinne einer Diagnose kann ich zu meinen Kopfschmerzen immer noch nicht sagen. Denn ich habe (noch) keine Diagnose.

Doch heute war ein Höllentag. Ich wachte mit dröhnendem Kopf auf. Ich nahm eine Ibu und hoffte, die Dusche würde es richten. Ich begleitete das Kind zum Kieferorthopäden. Und während ich auf ihn wartete, verengte sich mein Sichtfeld. Ich hielt mich mit viel Willenskraft wacker, als mir das Prozedere in des Kindes Mund erklärt wurde, als wir den nächsten Termin ausmachen, als ich mit dem Kind beim Bäcker war und als wir zusammen nach Hause liefen.

Zu Hause angekommen war mir ausreichend kodderig und kaum hatte ich das Kind verabschiedet, meldete ich mich mit „Migräne“ krank und legte mich hin. Die Ibu wirkte – nach über einer Stunde – immer noch nicht.

Ich versuchte zu schlafen, musste kurz mit Türen knallen und fiel dann in einen komatösen Schlaf.

Der RB weckte mich um 12h30 mit Tee. Das war gut, aber matschig war mir noch immer.

Im Laufe des Nachmittags wurde es etwas besser. Ich machte ein paar kleine Dinge fertig, aber Schreiben war unmöglich.

Der Abend war bestimmt vom Migränekater, zumindest stelle ich ihn mir so vor.

Ich werde, dann wohl mal versuchen, einen Termin bei einer Neurologin zu bekommen.

4 Gedanken zu „Kopfschmerzen aus der Hölle

  1. Long-time reader, first-time commenter …

    Das hört sich wirklich wie Migräne an. Evtl. mal C*ca-C*la probieren? Das hilft bei mir manchmal. Ansonsten gibt es Triptane, die kann auch der Hausarzt verordnen, wenn die wirken, weiß man Bescheid …
    Gute Besserung!

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