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Tag: 5. April 2019

Liebes Tagebuch am Fünften (April 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (April 2019)

Dass ich heute Frau Brüllens Frage: WMDEDGT? beantworten kann, gleicht einem Wunder, denn eigentlich bin ich kurz davor, an schlimmer Männergrippe zu versterben.

0h30 Wir haben gerade S502.10 von Vikings beendet und damit vorerst die ganze Serie. Ich bin heilfroh, dass es nun vorbei ist. So richtig warm bin ich mit der Serie nicht geworden. Sie war aber okay genug, um sie nicht abzubrechen. Und wenn Staffel 6 kommt, werde ich sie sicher vermutlich auch gucken. Zumal danach wirklich Schluss sein soll.

2h00 oder so wird es gewesen sein, als ich endlich einschlafe. Ich fühle mich ziemlich matschig und huste. Ich hasse husten.

7h35 Der RB weckt mich. Ich bin nicht in der Lage aus dem Bett zu springen, um das Kind zu versorgen. Der midi-monsieur ist aber auch gerade so beschäftigt, dass er sich nicht schnell fertig machen kann.

7h45 Ich kann immer noch nicht aufstehen. Das Kind könnte sich jetzt zwar fertig machen, aber irgendwie und überhaupt beschließe ich, dass ich keine Lust auf Stress habe. Ich sage dem Kind, dass er in Ruhe frühstücken und erst zur zweiten Stunde in die Schule gehen soll. Das lässt er sich natürlich nicht zweimal sagen.

8h15 Aufstehen geht immer noch nicht. Ich grummele bitte den RB an, dass er dem Kind das Pausenbrot macht. Und weil er schließlich Schuld hat an meiner Misere so toll ist, steht er tatsächlich auf.

8h35 Das Kind verabschiedet sich. Ich bin so halb wach, muss husten und leiden und kann nicht wieder einschlafen. Der RB bereitet Heißgetränke und bringt sie ans Bett.
Ich schnappe mir irgendwann den Rechner und gucke, was heute ganz Wichtiges erledigt werden muss. So wie es aussieht, ist heute ein guter Tag zum Sterben Kranksein.
Ich wurschtel so vor mich hin, suche Klamotten fürs Kind zusammen.

11h30 Ich fasse einen Duschbeschluss.

12h10 Ich bin geduscht und angezogen und kann nun Proviant für das Kind besorgen. Danach packe ich den Koffer zu Ende.

12h45 Das Kind kommt nach Hause, er isst was und dann ist er so rappelig, dass ich ihn in sein Zimmer verbannen muss.

13h30 Mir fällt ein, dass ich dem Kind ja noch die Haar schneiden wollte. Also ab ins Bad und Haarschneider an.

13h50 Unter der Wolle war tatsächlich das Kind versteckt.

14h20 Auf zur befreundeten Rugby-Familie. Der Vater, der eh mit seinem Sohn nach Prag fuhr, ist so nett und nimmt auch das Kind und einen weiteren Rugby-Kumpel mit.

15h15 Abfahrt nach Prag für die Rugby-Spieler. Für mich geht es auch nach Hause.

15h40 Kurzes Telefonat mit der Agentur. Wenigstens ist nichts dringend. Ich werde wohl noch einen Text übers Wochenende fertig machen, aber sonst entspannt. Zeit, gesund zu werden.

17h30 Fertig. Total. Ich schlafe vor Netflix ein.

18h15 Wieder wach. Erstmal zu mir kommen. Ich verfolge kurz den Standort vom Rugby-Shuttle. Dann habe ich Hunger. Riesenhunger auf Hühner-Nudelsuppe.

19h00 Ich ziehe mich wieder an und gehe einkaufen.
Im Supermarkt sehe ich den einen Vater aus der Klasse, der zum Dummschwätzen neigt. Ich muss meine Route durch den Supermarkt ändern, damit ich ihm nicht begegne. Ich habe keine Lust und Nerven.

19h50 Zu Hause erstmal die Dosensuppe vererbsen und warm machen, währenddessen inhaliere ich 300g Blaubeeren und einen großen Apfel. Ich flätze mich vor den Fernseher.

20h45 Via geteiltem Standort sehe ich, dass der Rugby-Shuttle am Hotel in Prag angekommen. Ich gucke weiter Fernsehen.

Und viel mehr passiert hier auch nicht mehr. Ich warte noch auf den RB und dann geht’s ins Bett.