Plätscher
Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich wurde zwar vom Kind geweckt, das bereits lautstark zockte. Aber es fiel ein Name dabei und ich dachte: „Ach, doch alles nicht so schlimm.“ Ich ließ mir Tee ans Bett bringen, las ein wenig und dann frühstückte wir spät. Das Kind zockte noch ein wenig, hatte aber einen Schwimmbadbeschluss gefasst. Der RB wollte raus, ich an den Schreibtisch. Der RB kam zurück, ich war fast fertig. (Erstaunlich, dass ich einen guten Text in kurzer Zeit schreiben kann, wenn ich die Ruhe dafür habe). Das Kind brach auf zum Schwimmen, der RB und ich drehten zusammen eine Runde. Wieder zu Hause machte ich Apfelwaffeln nach diesem Rezept, dann telepathierte ich mit meiner Mutter zu ihrer Steuererklärung. Das Kind kam wieder, wir aßen – der RB hatte leckeren Eintopf gekocht – zusammen. Natürlich war das Kind gaaaar nicht müde, putzte sich aber dennoch um kurz nach 20h00 die Zähne und lag vor 21h00 im Bett. Ich schrieb noch einen Text und fing an einen anderen zu überarbeiten. Da kam ich aber nicht weiter und so verbuk ich den restlichen Waffelteig, brachte den RB ins Bett, machte die Biokistenbestellung fertig, blieb an „Paula“ hängen und verbloggte plätscherd den Tag.