Dankbar

Dankbar

Zweite Welle: Tag 100

Morgen beginnt #ClosedNovember und wenn ich ehrlich bin ändert sich vermutlich nicht viel. Ich arbeite zu Hause wie schon seit Anfang März. Ich gehe nur zum Einkaufen und Spazierengehen/ Wandern raus.

Ja, auch ich bin die Pandemie leid und würde gerne mal wieder in ein Museum oder auf ein Konzert. Ich würde zu gerne meine Eltern besuchen.

Und dennoch bin ich dankbar.

Dankbar dafür, dass ich Alleinsein ausreichend super finde.

Dankbar dafür, dass ich derzeit nicht allein bin. Ich weiß nicht, wie ich durch die vergangenen 230 Tage gekommenen wäre, hätte ich nicht den RB an meiner Seite.

Umgekehrt bin ich auch dankbar, dass ich die Pandemie nicht ausgebrochen ist, als der Kv noch hier gewohnt hat. (Dann lieber allein.)

Dankbar bin ich auch, dass die hessischen Sommerferien so früh sind und wir so in den Urlaub fahren konnten, als die Inzidenz so gering war.

Dankbar bin ich mir dafür, dass ich mich bereits im September 2019 dafür entschieden hatte, 2020 festangestellt zu arbeiten. (Ich hätte auch freiberuflich genug Arbeit gehabt, aber die Sicherheit einer Festangestellung ist in Pandemiezeiten nicht zu verachten.)

2020 verlangt viel von uns ab. Mir hilft es, mir das Positive aufzuzeigen. Es ist nicht alles schlecht, nur weil es besser sein könnte.

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