Marathon
Wer bis ca 1h00 noch das erste Meeting des Tages vorbereitet, kommt natürlich morgens schwer aus dem Bett und verschläft fast das erste Meeting. Hätte ich es verschlafen, hätte mir das allerdings nur 30 Minuten aus meinem Meeting-Marathon erspart, der vom 9h00 bis 15h45 ging. Ich habe durchgehend in irgendwelchen Meetings gehangen. Wirklich durchgehend. Ich bin froh, dass ich wenigstens ab und zu auf Toilette konte. Aber gegessen habe ich während eines internen Meetings, weil es nicht anders ging. Als der RB weg war, konnte wenigstens auch ein paar Meetings ohne Kopfhörer machen. Allerdings waren da meine Ohren schon platt und knallrot.
Das letzte Meeting endete um eine viertel Stunde früher, sonst wäre ich erst um 16h00 fertig gewesen. So war ich „schon“ um 15h45 fertig und zwar im doppelten Wortsinn: Der Kopf dröhnte, die Augen brannten, die Ohren glühten. Da ging nichts mehr rein und auch nichts Produktives mehr raus.
Diese Dienstage sind einfach Horrortage.
Wenigstens sind die anderen Tage in der Regel nicht so vollgepackt.