Hachz

Hachz

Ich habe seit Freitagmorgen tatsächlich nicht einmal an meine Arbeit gedacht. Also nicht im sinne von panisch „Ohje, diesdasundjenes steht auf dem Plan. Ich kann meine e-Mails nicht abrufen. Was wohl alles aufgelaufen ist, wenn ich Montagabend in die Mails gucke.“ Obwohl die To-Do-Liste für diese Woche wirklich lang ist.

Das spricht sehr für das Wochenende. Und womöglich auch sehr dafür, dass es nötig war, jetzt gerade eine kleine – wenn auch viel zu kurze – Pause in den Alltag einzubauen.

Es war eine tolle Mischung aus Stadt (Oslo), Schnee sehen, riechen, fühlen und vor allem eine schöne Zeit mit lieben Menschen verbringen. Schön war, wie sich die Kinder verstanden haben, die sich ja noch nicht kannten und sich tatsächlich auch allein miteinander (v.a. der midi-monsieur und das große Rabenkind) beschäftigen konnten, dass das kleine Rabenkind halt mit doppelt so alt wie beim ersten Treffen sehr viel vom Fremdeln abgelegt hatte und sich mit einer großen Protion Niedlichkeit in unsere Herzen spielte (es ist schon zum Fressen, wenn Dir eine junge Dame auf Norwegisch aufregend Dinge erzählt). Schön war auch, dass die Kinder relativ entspannt zusammen in einem Zimmer schliefen und auch sich relativ anstandslos mehr oder weniger zusammen ins Bett bringen ließen, sodass wir auch noch Zeit für Erwachsenen-Dinge hatten. Ist ja auch schon schön, einfach mal drei zusamenhängende Sätze mit anderen Erwachsenen auszutauschen, Alkohol zutrinken oder lustige norwegische Süßigkeiten zu essen, ohne dass ein Kind etwas jetztsofortganzdringend will.

Das Kind brachte es allerdings heute morgen auf den Punkt: „Warum müssen wir denn heute schon zurück?!“

Wenigstens war das Zurück sehr entspannend*. Ich mag es ja, wenn eine bequem mit dem ÖPNV** zum Flughafen kommen kann.

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* Auch wenn es in Deutschland stürmte und so unser Flug fast 70 Minuten verspätet losgeflogen wäre, aber dann doch nur 15 Minuten.

** Der Bus zur Eidsvoll Stasjon verspätete sich etwas*** und ich hatte kurz Stress…

*** 2 Minuten

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