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Am Samstag bekam ich Post. Einen Brief. In diesem wurde mir mitgeteilt, dass ich Mitglied im Deutschen Medienverband sei.

Aha, soso.

Der Deutsche Medienverband ist so eine Art Journalistenverband. Davon gibt es viele und ich bin bereits in einem Mitglied. So als Schreiberling. Denn anders kommt eine nicht an einen Presseausweis.

In dem Brief stand weiter, dass ich ab 1.1.2020 Einzelmitglied sei.

Aha, soso.

Und was war bzw. bin ich bislang?! So genau ist das im Brief nicht definiert. Es sieht nach einer Redaktionsmitgliedschaft aus. Nur gehöre ich keiner Redaktion an. Zumindest nicht aktuell.

Die Redaktion wird im Brief mit „Asta Gießen“ benannt.

Aha, soso.

Jeeetzt kommen wir der Sache etwas näher. Genau muss es „AStA der FH Gießen-Friedberg“ heißen, wobei auch das nicht mehr richtig ist. Denn mittlerweile ist es die Technische Hochschule Mittelhessen. Und ganz genau war auch nicht der AStA die Redaktion, sondern war ich eine kurze Zeit lang Teil des Öffentlichkeitsreferats des AStA und wir (der Kommolitone und ich) haben eine zweiwöchentliche Zeitung für Studierende rausgegeben. Die Redaktion müsste also ganz richtig mit „Sigma“ bezeichnet werden, denn so hieß unsere Zeitung.

Im AStA war ich allerdings nur 1998.

Also vor 21 Jahren.

Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass wir damals eine Mitgliedschaft bei diesem Verband beantragt haben. Und noch weniger kann ich mich daran erinnern, dass ich damals – vor 21 Jahren – einen Presseausweis gehabt habe.

Nun, nach 21 Jahren, hat der AStA Gießen wohl seine Unterlagen und Zahlungen durchforstet und festgestellt, dass ich dort nicht mehr tätig bin. Dass sie aber 21 Jahre lang für mich den Mitgliedsbeitrag gezahlt haben.

Das haben sie im Oktober dem Verband mitgeteilt, der daraufhin tätig wurde, um meine Adresse rauszufinden. Was durchaus eine Leistung ist, immerhin bin ich in den vergangenen 21 Jahren 7 Mal umgezogen. Aber es geht ja darum, Geld zu bekommen. Denn der AStA möchte – verständlicherweise – nicht mehr für mich zahlen. Nun soll ich also selbst.

Aha, soso.

(Das heutige Telefonat mit dem Verband brachte nur wenig Licht ins Dunkel. Ich muss jetzt selbst noch kündigen und auf Kulanz „hoffen“. Ich bin nur bedingt amused, aber gut.)

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