Fast vorbei

Fast vorbei

Das Jahr rast. Es ist schon November. Das Wetter fühlt sich allerdings nicht danach an. Es ist zu warm. Für November. Aber vermutlich nicht für den Klimawandel.

321 Tage von 2025 sind schon vorbei. Das Jahr war bislang sehr ereignisreich und gleichzeitig erfreulich entspannt. Bei einer Freundin sah ich kürzlich einen positiven Jahres-Endspurt. Das greife ich mal auf. In den letzten 44 Tagen von 25 erwartet mich:

  • noch 21 Tage Arbeit
  • 5 Tage Backurlaub
  • 1x Berlin beruflich
  • 1x Berlin für Konzert
  • 1x Köln für Konzert
  • 2-4 Konzerte in der Region
  • Weihnachtsfeier Job
  • #BAdventskaffee
  • 1x Oper
  • 1x Schauspiel

In 12 Tagen habe ich das erste Jahr im aktuellen Job voll. Und das fühlt sich ziemlich gut an. Auf 2 Ebenen:

Zum einen fühle ich mich in dem Job wirklich wohl. Nach anfänglichem Geknirsche und vor allem sehr konsequentem Grenzensetzen meinerseits hat es sich bestens eingerückelt.

Zum anderen merke ich, wie sehr es mich entspannt, nicht schon wieder über einen Jobwechsel nachdenken zu müssen. Letztes Jahr hatte ich 4 verschiedene Arbeitgeberinnen. Das ließ sich nicht wirklich vermeiden. In keinem der ersten drei Jobs hätte ich bleiben wollen. Aber es zehrt doch sehr an einer, wenn sie sich immer wieder eingestehen muss, dass es nicht das Richtige ist, sich auf was Neues einstellen muss. Sich entscheiden muss. Alleine entscheiden muss. Allein verantwortlich dafür ist, dass alles läuft, dass es die richtige Entscheidung ist. Doch ich will das so.

Dazu kommt, dass der junge Mitbewohner (JMW formerly known as „das Kind“) seit Beginn seiner Ausbildung wie ausgewechselt ist. Er ist so happy mit seiner Berufswahl und auch mit seinem Betrieb. Er geht da wirklich drin auf. Es ist so toll zu sehen, was für einen krassen Entwicklungssprung er gemacht hat. Ich merke, wie sehr es mich entspannt, dass ich nicht mehr von der Schule bzw. irgendwelchen Lehrkräften wegen irgendwas Absurden angerufen werden kann. Auch wenn das Kind noch nicht volljährig bin, muss er seine Dinge selbst regeln. Das erwarten Berufsschule und auch der Betrieb. Wenn was schief geht (zu spät kommen, schlechte Noten) wird das im Dreieck JMW-Berufschule-Betrieb geklärt. Endlich wird der JMW für voll genommen und ich sehe, wie er es liebt die Verantwortung für sich zu tragen.

Ein Gedanke zu „Fast vorbei

  1. Schön wieder von Euch zu lesen. Es freut mich das JMW so gut in seiner Ausbildung angekommen ist. Sie machen da wirklich nochmal einen gewaltigen Sprung.

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