Mal wieder Notaufnahme

Mal wieder Notaufnahme

Eigentlich schlafe ich nachts gar nicht schlecht und auch nicht zu wenig. Dennoch ist es morgens noch ganz gemütlich, wieder ins Bett zu gehen, wenn das Kind aus dem Haus ist. Meisten schlafe ich dann wieder ein oder falle zumindest in einen traumreichen Dämmermodus. Das tut mir eigentlich nicht gut, weil ich daraus immer verstört aufwache, weil die Träume so realistisch sind. Ganz küchenpsychologisch gehe ich einfach mal davon aus, dass ich die vergangenen Wochen verarbeite. Tjanun…

Heute morgen war es auch so und ich brauchte etwas, um im Tag anzukommen. Ich machte mir Tee und ein Brot und überlegte, ob ich eine Sportpause einlege bzw. nur leichtes Dehen mache, da ich ja eh später zu Fuß zum Friseur wollte. Und während ich so auf der Matte hockte, rief das Kind an. Es reichte mich direkt an die Lehrkraft weiter:

Ich füllte also meinen Tee in meinen Thermosbecher, zog mich an und latschte los. Unterwegs klärte ich noch mit dem Kind, mit welcher Bahn er fahren müsse. Die Notaufnahme war entspannt. Wir kamen schnell dran und schnell zum Röntgen. Alles gut ausgegangen. Und ein wirklich großes Lob an das Kind, dass mit seinen 12 Jahren echt schon ÖPNV-Profi ist und sich gut alleine zurecht findet. (Schlau ist übrigens auch, dass das Kind seine Krankenkassenkarte seit einiger Zeit immer bei sich hat.)

Einen Adrenalin-Schub geben solche Aktionen ja trotzdem und ich hätte mich danach auch hinlegen können. Aber das Laufen zum Friseur hat auch geholfen.

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