In den Wald!

In den Wald!

X-48 Tage bis zur zweiten Welle

Die Nacht war heiß. Als der RB und ich gegen 2h30 ins Bett gingen, kühlte es sich etwas ab. Draußen. Daher machten wir alle Fenster auf Kipp bzw. ganz auf, um wenigstens etwas Austausch und Durchzug zu erzeugen.

Allerdings lassen mich die ganz offenen Fenster nicht ganz so ruhig schlafen. Ich wache zweimal auf und mache dann um 7h30, als es auch schon wieder wärmer wird, die Fenster zu. Um 10h00 bringt mir das Kind Tee ans Bett und um 11h00 werde ich so wach, dass ich mit Else eine neue Route für heute ausarbeiten kann. Denn die ursprünglich angedachte geht nicht genug durch den Wald. Wenn schon Wandern – und das wollen wir alle mittlerweile -, dann heute nur im Wald. Alles andere wäre ungesund.

Nach einem späten Frühstück muss ich mich erstmal um die Waschmaschine kümmern. Seit Wochen will ich sie reinigen, nach der gestrigen Arbeit hat es die nun 20 Jahre alte Miele auch mehr als verdient.

Um kurz nach 14h00 sind wir am geplanten Startpunkt. Nach 750 Metern werden wir von einem entgegenkommenden Wanderer darauf aufmerksam gemacht, dass es grummelt, aka sich ein Gewitter ankündige. Joah, das hören wir wohl auch. Wir sind guter Dinge und gehen einfach weiter. Spoiler: Das Gewitter verzieht sich und erst am Ende userer Tour – 750 Meter vor Auto – fängt es an zu tropfen. Nichts Dramatisches.

Es war zwar auch im Wald heiß und als das Gewitter sich ankündigte, auch etwas drückend. Aber insgesamt deutlich angenehmer als in der Wohnung. Die Route ging teilweise auf dem Keltenweg, was ich allerdings bei der Planung nicht wusste. Ein schön angelegter und gepflegter Rundweg mit Stationen über die Keltensiedlungen im Taunus. Durchaus interessant.

Weil durchgeschwitzt und noch früh, fuhren wir nach Hause, um dort zu duschen, bevor wir essen gehen wollten.

In dem Bistrocafé, in dem wir schlussendlich landeten**, können wir – wie so oft in D – leider nicht mit Karte zahlen. Also zog ich nochmal los, um Geld zu holen. Und weil ich dem Kind versprochen hatte, dass wir mal zusammen e-Roller fahren bzw. er es mal ausprobieren darf diesen Sommer, nahm ich ihn mit. Wir suchten den nächsten Roller, fahren zunächst ein Stück zusammen aber dann lasse ich das Kind alleine fahren.

Glückliches elektrisch rollendes Kind

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* Ein kleines Bergwerk, in dem aber kein Gold abgebaut wurde.

** Das Restaurant, in das wir usprünglich wollten, bot wegen der drei Tropfen keine Tische draußen an. Zumindest waren die Schirme nicht aufgespannt, dadurch die draußen Sitzmöglichkeiten nass und auch sonst machte es keinen Eindruck, als wäre eine draußen willkommen. Aber IN einem Restaurant gehe ich derzeit einfach nicht essen.

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