Wenn’s juckt, heilt’s

Wenn’s juckt, heilt’s

Es gibt so Wörter und Sprüche, die gibt man weiter – von Generation zu Generation. Man spricht sie aus, ohne sich wirklich Gedanken zu machen, und ertappt sich irgendwann selbst oder wird vom eigenen Kind eiskalt erwischt.

Ein Klassiker: Ein kleine große Wunde ist nicht mehr ganz frisch und der Schorf bröckelt (zumindest behaupten das immer die Knibbler), da fängt es an zu jucken.
„Nicht kratzen“, wurde ich immer ermahnt „das gibt nur Narben. Außerdem heilt’s, wenn es juckt.“

Als ich letztens den mini-monsieur darauf hinwies, nicht an einer Wunde zu kratzen, weil das Jucken ja den Heilungsprozess anzeige, konterte er blitzschnell mit einem „Warum?“.

Tja, warum eigentlich?!

Dank der wunderbaren Serie „Es war einmal das Leben“ und auch der ein oder anderen vorhergegangenen Erklärung zu den Prozessen im Körper weiß der mini-monsieur, dass es „Dinge“ gibt, die tendenziell schlecht für den Körper sind, Quatsch machen und letztlich krank machen können. Oft nennen wir sie die „Blöden“ oder Monster, aber auch der Ausdruck Bakterien ist ihm durchaus geläufig. Und er weiß auch, dass es eine Menge „Helfer“ gibt, die überall im Körper sind und bei den verschiedensten Prozessen mitwirken: helfen, dass wir gesund bleiben, dass wir das Essen vertragen und verdauen etc.

Und wenn nun eine verheilende Wunde juckt, dann kommen gaanz viele spezielle Helfer, die dafür sorgen, dass die Haut wieder wie vorher aussieht. Das ist so ein Gewusel, dass man das dann als Kribbeln/ Jucken spürt.

Auf die letzte Wunde am Bein musste ich daraufhin auch ein Pflaster kleben, damit die Helfer nicht rausfallen.

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