Dazwischen

Dazwischen

Geplant war es ja nicht, dass sich mein Privat- und Berufleben gleichzeitig einmal auf links krempeln. Im Gegenteil: Ich hatte gehofft, dass ein geändertes Berufsleben dazu führt, dass das Privatleben wieder runder läuft. Jetzt hat sich das Privatleben vorgedrängelt. Tja, das ist Leben, oder?! Es ist jetzt, wie es ist und ich sehe, dass der Ex und ich auf einem guten Weg sind. Auch das Berufsleben ist auf einem sehr guten Weg. Einen höchst stressigen Moment diesbezüglich habe ich heute hinter mich gebracht.

All das macht mich dünnhäutig. All das führt dazu, dass Gefühle über mich hineinbrechen. Dass ich mich zwischen den Welten fühle.

Es ist alles durchgeschüttelt. Es muss sich „alles“ neu einrückeln. Das braucht Zeit. Das verlangt Zeit. Gras wächst nicht schneller, wenn eine daran zieht. Aber diese Unsicherheiten, dieses Zwischen-den-Welten-hängen und gleichzeitige Auf-der-Stelle-treten ist anstrengend. Während sich das Privatleben von jetzt auf gleich änderte, muss ich im Berufsleben noch warten. Ich weiß nicht, ob es mir umgekehrt lieber wäre.

Und von außen betrachtet ist so viel bereits geklärt und sortiert.

Aber es ist viel und Kopf und Herz und Bauch haben Probleme, den Entwicklungen zu folgen.

Ein Gedanke zu „Dazwischen

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