Liebes Tagebuch am Fünften (Januar 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (Januar 2019)

Das Tagebuchbloggen vonmitfür Frau Brüllen ist womöglich eine gute Gelegenheit, wieder in den Blogflow zu kommen. Hier also mal wieder ein Einblick in „WMDEDGT?

0h10 Wir, der RB und ich, kommen nach einem Konzert in Aschaffenburg und einem kleinen Abstecher zum Laden nach Hause. Unser Tagesrhythmus ist noch etwas aus den Fugen, weswegen wir erst jetzt die unterwegs besorgten Döner als Abendessen verspeisen.

0h25 Möglicherweise wäre ins Bett zu gehen vernünftiger, aber wir gucken lieber zwei Folgen von „The man in the high castle“ (Gefällt uns bislang sehr gut, nachdem wir Vikings abgebrochen haben.).

2h40 Zähneputzen und ab ins Bett.

8h40 Ich wache auf. Möglicherweise weil der RB nicht neben mir liegt. Ich finde ihn auf dem Sofa, wohin er wohl auswanderte, weil er mich mit seiner Husterei nicht wach machen wollte. Er kommt nochmal mit ins Bett. Wir schlummern so vor uns hin, bis um

9h30 die – naja, zumindest mein – Wecker klingeln.

11h05 Wir schlürfen Kaffee auf dem Markt. Wir haben an die Gemüsenetze und die Einkaufsliste gedacht. Zuvor haben wir zu Hause Wäsche sortiert und eine Maschine angemacht, das Essen für heute Abend geplant. Ich habe schon den Gelbwurst-Teig für afghanische Ravioli angesetzt. Der darf ruhen.

12h25 Wir sind wieder zu Hause. Der Markt war kleiner als sonst. Weswegen wir keine Äpfel bekamen. Aber sonst alles. Weil die Nacht kurz bzw. beim RB zudem recht bescheiden war, legen wir uns hin.

13h05 Wie geplant bin ich nach einer guten halben Stunde wieder frisch(er). Der RB darf liegen bleiben. Ich mache in der Wohnküche klar Schiff und bereite Raviolifüllung und Keema vor.

14h15 Als der RB wach wird, fange ich gerade an, die Ravioli zu basteln. Also erstmal den Teig ausrollen. Das ist ausreichend anstrengend und ich sinniere über die Anschaffung einer Nudelwalze nach. Aber dafür mache ich Aushak nicht oft genug. Der RB wirft ein, dass ich es evtl. öfter machen würde, wenn so ein Dings hier rumstünde. Ich denke darüber nach. Vielleicht würde auch einfach ein besseres Nudelholz helfen.

16h00 Die Nudeln sind vorbereitet. Der Joghurt tropft immer noch ab. Wir räumen weiter die Wohnung auf bzw. ich bereite die Galette des rois vor.

17h30 Alles ist vorbereitet. Ich versuche meine Mutter anzurufen.

17h45 Meine Mutter ruft zurück. Ich bin hin und her gerissen. Es ist schwer für sie. Also die Situation mit meinem Vater. Es ist schwer für meinen Vater. Sehr. Ich würde gerne (mehr) helfen, aber ich habe das Gefühl auf eine fixe Meinung (bei meiner Mutter) zu stoßen, der ich nur zustimmen kannsollmuss. Sicherlich wäre es einfacher, wenn uns keine 300 Kilometer trennen würden. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass mein Anteil am „mental load“ größer ist, als die Anteile, die meine Brüder abbekommen. Aber ich rede ja nicht mit denen, also bleibt es ein Gefühl.

18h15 Telefonat beendet. Ich beschließe die Überlegung, noch duschen zu gehen, mit „nein“. Gut so, denn um

18h20 klingeln die Gäste.

Wir essen lecker:

  • Nüsslisalat mit warmer Champignonvinaigrette
  • Aushak
  • Galette des Rois mit Mandel-Mohn-Füllung und dazu
  • selbstgemachtes Granatapfeleis

Und trinken degustieren viele interessante Ginse:

  • Bertha’s Revenge
  • H2B
  • Citadelle
  • Skin Gin
  • Tinte-Gin
  • OriGinAl
  • Jinzu
  • Mackmyra Lab

Hach, schön und lecker war’s. Jetzt machen der RB und ich es uns noch auf dem Sofa gemütlich.

Bislang startet das Jahr ganz gut.

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