Begegnung

Begegnung

Heute war ich in meiner Freiberuflichkeit unterwegs und dazu eingeladen, einem Kundentermin beizuwohnen. Neben einer großen Entourage vom Kunden waren noch zwei Teilnehmer einer anderen Agentur (mit meiner auftraggebenden Agentur verschwägert gewissermaßen) dabei. Ich sah es schon vor ein paar Tagen, dass ich wenigstens den einen kenne. Von einem Bewerbungsgespräch vor ca. eineinhalb Jahren.

Das Gespräch damals lief etwas speziell ab und ich weiß noch, dass ich mit einem komischen Bauchgefühl raus war. Irgendwie nicht meins. Dieses Gefühl bestätigte sich im weiteren Verlauf des „Bewerbungsprozesses“. Denn ICH musste nachfragen, was denn nun sei, obwohl man mir eine zügige Antwort zugesagt hatte. Und so richtig ausgereift war die absagende Antwort nicht. Ich kann das ja nicht leiden: Wenn schon so mit Bewerbern umgegangen wird, wie werde ich dann als Arbeitnehmer wertgeschätzt? Noch schlimmer hat es bislang nur eine andere Agentur gehandhabt.

Wie dem auch sei, ich war etwas gespannt, ob ich wiedererkannt werde. Bei der ersten Vorstellungsrunde nahm mich der damalige Gesprächspartner kaum wahr. „Das setzt sich ja genauso blöd fort, wie es damals endete“, dachte ich. Im Termin saß ich ihm dann quasi gegenüber. Und einmal, als er was ausführte, aber nicht richtig zum Punkt kam, habe ich es noch einmal mit meinem Englisch erklärt. Da blitzte etwas auf bei ihm.

Ob er mich erkannt hat, weiß ich allerdings nicht, denn ich musste nach dem ersten Teil aus der Besprechung. Aber möglicherweise vermutlich werden wir uns nochmal begegnen. (Die HealthCare-Agenturszene ist einfach ein Mini-Dorf.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.