Von Kindern und Fernsehen (Teil 2)

Von Kindern und Fernsehen (Teil 2)

Weil mich der Eintrag von Maultaschen oder Ravioli gerade daran erinnerte, möchte ich mir einen Nachsatz zu meinem Artikel erlauben.

Wir hatten vor einiger Zeit U8 (also nach meinem ersten Artikel zum Thema kindlicher Fernsehkonsum). Bei einem neuen Arzt. Die Hamburger Ärztin, die die U7a gemacht hat, war nicht so ganz meins. Vor allen Dingen die Sprechstundenhilfen. Nein, ich bein KEINE Impfgegnerin, aber ich möchte dennoch darüber entscheiden, WANN mein Kind gegen was geimpft wird. Und NEIN, ich fühle mich nicht als Rabenmutter, wenn ich mein Kind erst mit 3 Jahren gegen MMR impfe, weil es bis dahin keine Gemeinschaftseinrichtung besucht hat. Und ja, ich werde mein Kind gegen Meningokokken impfen lassen. Aber erst, wenn der Impfstoff gegen die Serogruppe B verfügbar ist.

Aber ich schweife ab…

Also Fernsehen. Beim Kinderdoc las ich, dass die Frage nach dem Fernsehkonsum bei diesen U-Untersuchungen gestellt wird. Und ich kenne auch viele Eltern, die dazu eingehend befragt wurden und auch Blätter mit Verhaltensregeln bzgl. Fernsehkonsum mitbekamen. Allesamt Eltern, deren Kinder deutlich weniger Film und Fernsehen schauen als der mini-monsieur.

Weder vor einem Jahr noch in diesem Jahr wurde ich dazu befragt oder aufgeklärt. Und ich möchte sagen, dass beide Ärzte ihre Arbeit sehr gründlich gemacht haben deutlich gründlicher als die ganzen Us in den Jahren davor in Frankfurt zusammen. Daher glaube ich, dass darüber nicht gesprochen wurde, weil die Ärzte das Thema nicht so wichtig fanden, sondern weil der mini-monsieur keinen Eindruck macht, als sei er ein Fernseh-Kind.

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