Back in Breizh

Back in Breizh

Wer mir (und/oder dem RB) auf instagram und/oder Twitter folgt, hat es vermutlich schon mitbekommen, dass wir unsere Fotos und Tweets zur Reise unter #rudebreizh (gesprochen rüd’brähß) veröffentlichen.

Heute fahren wir also endlich in die Bretagne. Der Mont Saint Michel ist ja so ziemlich hart auf der Grenze, gehört habe nun mal noch zur Normandie. Und weil wir ja nicht am Mont Saint Michel übernachtet haben, weil es so praktisch auf dem Weg liegt, sondern weil wir es uns auch angucken wollen. Aber erstmal freuen wir uns nachts über den wirklich tollen Sternenhimmel. Es waren so viele Stern zu erkennen, dass wir sie schon nicht mehr richtig wahrnehmen konnten. Wow. Da wird einer erstmal bewusst, wie stark die Lichtverschmutzung über Frankfurt* ist.

Pünktlich zum Sonnenaufgang werde ich wach und kann kurz den Blick aus dem Chambre-d’Hôtes-Fenster genießen und einfangen.

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Ich schlafe aber nochmal ein. Später dann in relativer Ruhe frühstücken, Sachen verstauen und ab zum Mont Saint Michel. Huiiii, da hat sich viel verändert. Zumindest, was die Zufahrt anbelangt. Damals, vor fast 11 Jahren, war das noch nicht so organisiert mit Parkplätzen und Bus- bzw. Kutschen-Shuttle zum Berg selbst. Um den Parkplatz kommen wir nicht herum, aber wenigstens können wir über den neuen Steg laufen.

Wir laufen auch ein bisschen über den Berg, aber wollen beide nicht ins Kloster selbst, sodass wir auch relativ schnell wieder auf dem Weg zum Auto sind. Herrje, auf einmal zieht sich der Weg über den Steg. Mir ist heiß, weil die Sonne brennt und irgendwie waren das auch zu viele Menschen auf viel zu kleinem Raum. Ich freue mich sehr auf wenige Menschen**** und viel Meeresrauschen in den nächsten Tagen.

Wir fahren weiter mit einem leider vergeblichen Abstecher nach Dinard, machen kurz Pause…

… und fahren dann quer durch die Bretagne bis nach Douarnenez. (Die Anfahrt ist noch recht spannend, da wir ewig nicht das Meer sehen und es extrem hügelig ist. Wir sind beide etwas verwirrt. Außerdem fahre ich die Etappe ins Städtchen rein und das ist eher suboptimal für meine Laune*****.) Wir werden aber herzlich am Chambre d’Hôtes empfangen und so bin ich recht schnell wieder entspannt.

Zu essen bekommen wir auch noch.

Und weil das gestern mit der Romantik ja so gut ging, heute gleich wieder bei einem Nachst-Spaziergang entlang der Sardinen-Route.

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* Ja, nichts Neues. Aber ich finde es ja totzdem erstaunlich, dass wir überhaupt Sterne über Frankfurt sehen.

** Weil so schön, diesmal kein Zuschnitt auf 1:1

*** Jedes Schild (dieser Art) hat eine Geschichte.

**** Am liebsten gar keine außer dem RB.

***** Ich hasse Stadtverkehr wirklich und nicht auf die Karte gucken zu können, weil das Navi vom Auto keine Frankreichkarte geladen hat, stresst mich zusätzlich.

****** Obwohl hier sowohl die herzhaften Galettes aus Buchweizenmehl als auch die süßen Crêpes aus Weißenmehl „Crêpes“ genannt werden.

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