Whisky und Eis
Letztens postete azurgrau Eis bzw. Eismasse und ich fragte sie nach dem Rezept, das sie mir freundlicherweise zuschickte. So eine Basiseismasse aus Ei, Zucker, Sahne und Mascapone. Ja, das ist nichts für Kalorienzählerinnen, aber Asketinnen wohnen hier nun mal nicht.
Beim ersten Versuch war noch ein angebrochene Dose Maronencreme im Kühlschrank, für die ich in absehbarer Zeit keine Verwendung hatte. Also kam sie ins Eis. Und weil meine Geschmacksnerven es sagten, kam auch noch ein Schuss Whisky dazu. Kein rauchiger. (Dank RB gibt es hier ja eine etwas breitere Auswahl als nur mein verrauchtes Zeug.) Der RB und ich waren sehr begeistert. Entsprechend schnell war das Eis alle.
Als ich ein zweites Mal Eis machen wollte, gab es in unserem kleinen Supermarkt keine Mascapone. So nahm ich erstmal Schmand mit (ja, ist nicht das gleich und schon gar nicht gleich fett, aber nun…). Aber zu Hause fiel mir ein, dass wir ja noch Ziegenfrischkäse en masse (ja, noch weniger fett als Schmand) haben, der in absehbarer Zeit verwertet werden musste. Und so gab es Ziegenfrischkäse-Honig-Rosmarin-Eis. Das ist (noch ist was da) eine sehr leckere Kombination.

Der aktuellste Streich ist ein Eis mit Ahornsirup, Thymian und Apfel. Mir fiel irgendwie erst, als ich den Ahornsirup mit dem Thymian aromatisierte und der Apfel gerieben war, ein, dass ich eigentlich was mit Mohn machen wollte.

Und wenn ich daran denke, gibt es als nächstes ein Mohn-Eis.
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* Ich fand den Caol Ila besser, der RB den Oban. Einig waren wir uns beim Wolfburn Northland
2 Gedanken zu „Whisky und Eis“
Diese Experimente gefallen mit – da bleib‘ ich dran!
Hat dies auf prattenberg. rebloggt und kommentierte:
Ziegenfrischkäse-Honig-Thymian-Eis – das scheint mir eine interessante Kreation zu sein. Und endlich mal ne g’scheite Verwendung für Whisky, finde ich…