Musiksatt

Musiksatt

Innerhalb von fünfeinhalb Wochen war ich auf 3 Festivals. Im Norden, im Osten und im Süden. Musikalisch waren die Festivals nicht sooo unterschiedlich, aber dafür vom Publikum und von der Reisebegleitung her.

Das erste in Hamburg war Aufhänger für eine Auszeit mit Freundin L. Wir reisten extra einen Tag früher und einen Tag später ab, damit wir auch was von Hamburg haben sollte. Dank der Leihräder konnten wir auch wirklich viel in und um Hamburg unternehmen. Endlich mal mit Fähre 73 in den Hafen fahren und mit dem Fahrrad durch den Alten Elbtunnel. Neuengamme haben wir auch besucht und in Entenwerder Kaffee und Kuchen genossen. Die beiden Festival-Abende waren auch fein.

Weil die eine befreundete Frankfurter Band beim Back To Future 2026 spielte, war es gesetzt als Support hinzufahren. Außerdem hatte Freundin N Bock auf Festival und ich das glückliche Händchen eine der wenigen Ferienwohnungen im Ort selbst zu ergattern. (Nein, ich zelte nicht.) Zusammen mit ihrem Partner waren wir eine feine Reise- und Wohngemeinschaft. Auf dem Festival gelände trafen wir dann immer wieder mit den anderen Frankfurter*innen für Spaß an oder auch mal über die Musik zusammen.

Dass ich nur eine Woche nach dem 2. Festival wieder zu einem fahren würde, lag am ersten Festival: Da war nämlich der Sänger von einer franzäsischen Band, die ich ziemlich gut finde. Den sprach ich spontan an, dass es ja schade sein, dass sie nicht bei dem Hamburger Festival spielen würde (musikalisch hätte es gepasst). Und fragte, wann sie denn das nächste Mal in Deutschland spielen würden. Am 24.7. in Schwäbisch Gmünd rutschte ihm raus. Während ich mich freute, wurde ihm wohl bewusst, was er gesagt hatte und schon nach, dass die Info top secret sei, da das Line-Up für das Festival per se nicht vorangekündigt würde. Ich buchte direkt noch in Hamburg ein Hotel und das Ticket. Nur für mich. Aber allein fuhr ich dennoch nicht. Denn es stellte sich raus, dass zwei Kumpel auch hinfahren wollten und wir bildeten eine Reisegemeinschaft (sie nächtigten woanders). Das war in seiner Sponanität sehr nett und lustig. Wir sahen sogar ein bisschen von Schwäbisch Gmünd und hatten zusammen eine gute Zeit auf dem Festival. Das geheime Lineup war durchaus interessant: Von insgesamt 16 Bands kannte ich 4. Von 7 habe ich mir das ganze Set angehört. Es war halt auch seeeehr warm im Konzertraum, das konnte und wollte ich mir nur antun, wenn ich die Band wirklich gut fand.

Nun bin ich allerdings wirklich musiksatt und froh, dass Livemusik erst wieder in 4 Wochen ansteht.

 

 

 

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