Punk goes Oper: Così fan tutte

Punk goes Oper: Così fan tutte

Juhu, die Opernsaison hat wieder gestartet. Wir mussten zwar schon einen kleinen Rückschlag hinnehmen, weil unsere Abogutscheine nicht für die Add-on-Spielstätte gültig sind und wir daher keine Tickets für Januar haben.*

Auch wenn wir uns sehr auf die Opernsaison gefreut haben, so waren wir doch etwas verhalten vorfreudig, weil die erste Oper eine Mozart-Oper war. Also vmin drei Stufen: Freundin N ist keine wirkliche Mozart-Fänin und nach dem Zauberflöten-Disaster** noch weniger. Freundin L hat nix gegen Mozart und hat auch das Disaster nicht mitbekommen. Ich mag Mozart schon, hatte aber nach dem Disaster durchaus Bedenken, ob Frankfurt Mozart kann.

Kurz: Frankfurt kann Mozart.

Lang: Frankfurt kann auch nichts dafür, dass die beiden Akte so grundverschieden sind. Während der 1. Akt kurzweilig und lustig ist und fürs 18. Jahrhundert durchaus feministische Anflüge hat, ist der 2. Akt träge und langwierig.

Gesanglich war es wieder mal großartig – besonders Despina, Dorabella und Fiordiligi. Sehr gefreut haben uns die Terzette, Quartette und Quintette. Es war natürlich zu hören, dass es eine Mozart-Oper ist, dennoch nicht so viele Tirilis, dass auch Freundin N es gut fand.

Das war ein guter Start in die Opern-Saison.

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* also hatten… ich habe uns die Karten für Januar geschenkt.

** Die Zaubeflöten-Aufführung war bislang die schlechteste Aufführung: neben Bühnenbild vor allem gesanglich

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