Nach S kommt T

Nach S kommt T

Nach Spotify kommt Tidal. Wobei es kein „danach“ ist, sondern für einige Zeit parallel lief. Wegen Musik-Transfer. Weil der JMW und ich uns ein Abo teilten. Weil ich immer noch keine Lösung für meine Podcasts habe (aber sicherlich noch finde).

Ehrlichweise wollte ich nie zu Spotify. Ich war bei Amazon Music und bin 2022 nur wegen einer Band zu Spotify gewechselt. Ich habe zwar noch einen CD-Player. Aber nicht nur, dass er nicht ganz rund läuft, er ist halt auch nicht mobil. Und Musik höre ich sehr oft, wenn ich unterwegs bin. Zudem kann der CD-Player auch keine Playlisten abspielen. Kurzum: Ich liebe Musik-Streaming. Ich liebe es, dass hier nicht mehr hunterte von Musikträgern rumstehen und Platz benötigen. Ich habe auch nicht soo wirklich viel Verständnis für diesen Vinyl-Hype. Aber so lange er nicht in meiner Wohnung stattfindet, ist es mir auch egal.

Was mir bei Spotify von Anfang an ein Dorn im Auge war: Die Bezahlung der Künstler*innen. Und die ist, wenn ich es richtig verfolgt habe, immer schlechter geworden. Daher auch mein Umzug zu Tidal. Der übrigens ziemlich einfach geht, da Tidal ein Transfer-Tool anbietet. Das listet Künstler, Playlist etc. auf und eins kann auswählen, was auf Tidal übertragen werden soll. Ist ja auch eine gute Gelegenheit, die eine oder andere Musik-„Leiche“ wegzulassen.

Ende 2025 kam dann noch dazu, dass auf Spotify ICE-Werbung ausgespielt wird. (nein, nicht für den Zug, sondern für die amerkikanische Fascho-Polizei) Das findet wohl nicht mehr statt. Dennoch ist und bleibt Spotify schwierig. Also habe ich endlich das Abo gekündigt.

Die Band, deretwegen ich bei Spotify war, ist nicht bei Tidal. Aber damit werde ich leben müssen. Ich werde wohl einen Weg finden, sie zu hören.

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