Punk goes Oper: Macbeth

Punk goes Oper: Macbeth

Ich habe Macbeth von Verdi schon in der Saison 24/25 gesehen. Damals hatten wir sie dazugebucht, weil wir „Lady Macbeth von Mzensk“ von Schostakowitsch im Abo hatten. Wobei die beiden Opern nichts miteinander zu tun haben. Beide sind aber sehr gut.

In dieser Saison war Macbeth also in unserem Abo. Die Inszenierung ist die gleiche wie in der vorherigen. Interessanterweise konnte ich mich nicht an viele Details erinnern. Nur, dass ich sehr begeistert war. Und das war ich dieses Mal auch.

Die Oper fängt mit einem Chorstück an. Das ist ja oft ein gutes Zeichen. Zumal dieser Opernchor einfach großartig ist. Musikalisch ist Macbeth fantastisch. Gut, die Figur Macbeth ist durchaus etwas jammerig und latent waschlappig, aber da so viel passiert und es musikalisch einfach nur toll ist, ist das sehr gut zu ertragen. Die Musik umarmt das Publikum. Die Chorstücke machen Gänsehaut. Die Arien sind toll. Unsere Lady Macbeth war herausragend und auch Macbeth selbt war fantastisch. Gesanglich sowie schauspielerisch. Sie harmonierten toll miteinander. Ein glasklarer Sopran und ein warmer Bassbariton. Und dieser Chor. *schwärm*

Dazu noch ein wirklich tolles Bühnenbild, das mal wieder die Drehbühne bestens ausnutzte. Die Kostüme waren ebenfalls toll (ich habe später Lady Macbeths rosa Plüschpuschen vermisst). Zwischendurch glitzerte es immer wieder. Da klopfte mein kleines Elster-Herzchen.

Es war heute so wunderschön, dass ich tatsächlich noch ein 3. Mal reingehen würde. Aber in der nächsten Saison steht Macbeth nicht auf dem Spielplan.

À propos Spielplan: Der für die Saison 2026/27 kam vor wenigen Tagen raus. Und wie ein Groupie musste ich direkt online checken, welche Opern im Abo sein werden: Nur Sachen, die ich noch nicht (in Frankfurt) gesehen habe. Das wird sehr fein. Und wir haben uns auch schon überlegt, dass wir wieder zusätzliche Termine buchen werden. Denn der Spielplan ist sehr spannend.

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