Hitzefrei
Es ist heiß. Ich will gar nicht jammern. Es ist, wie es ist. Und auf eine gewisse Art mag ich es auch.
Als ich den midi-monsieur morgens mit dem Rad zum Rugby-Camp brachte, ging es sogar noch. Auch das Frühstück auf dem Balkon war noch okay, obwohl die Sonne ja morgens auf den Balkon knallt.
Als der RB nach der Schur losfuhr, entschied ich aber, dass ich besser im verdunkelten Schlafzimmer auf dem Bett arbeiten sollte.
Nachdem ich kurz unterbrechen musste, um den midi-monsieur – wieder mit dem Rad – vom Rugby-Camp abzuholen, arbeitete ich weiter auf dem Bett. Telkolierte und ward auf einmal sehr müde. Die Hitze und der daraus resultierende wenige Schlaf forderten ihren Tribut und ich schlief ein.
Es war ja eh klar, dass ich später, nach Essen und Kind im Bett, nochmal mit dem Rechner auf dem kühlen Balkon weiterarbeiten würde.
Ich mag es, dass ich mir ob meiner Selbstständigkeit und des HomeOffice einfach mal hitzefrei geben kann. Lieber arbeite ich in solchen Zeiten nachts ein paar Stunden bei klarem Verstand als tagsüber in einem unklimatisierten Büro total unproduktiv Buchstaben aneinanderzureihen.