WG

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Ich bezeichne das Zusammenleben mit dem Kind für gewöhnlich als Wohngemeinschaft. Keine ganz gleichberechtigte WG, denn irgendwie gibt es ja ein kleines Ungleichgewicht hinsichtlich der Pflichten zu meinen Ungunsten (Miete zahlen, Haushalt). Dadurch habe ich natürlich auch mehr Rechte (länger aufbleiben, Fernsehen, wann ich will, Bestimmung des Essensplans*, etc.). Wenn der midi-monsieur also mehr Rechte will, muss er mehr Pflichten übernehmen. Und ich werde auch nicht müde, ihm zu erklären, dass wir die Wohnung zusammen bewohnen und dass daher jede*r von uns ihren*seinen Beitrag dazu leisten muss, dass das Zusammenwohnen angenehm, lustig und so stressfrei wie möglich ist. Das klappt mittlerweile immer besser.

Nun wohnen wir ja nicht nur zu zweit, sondern haben neben dem RB**, auch noch Herrn Weber und Kevin als Mitbewohner. Der eine wohnt auf dem Balkon und sorgt für unser leibliches Wohl, der andere wohnt hauptsächlich im Wohnzimmer und macht, wenn er nicht gerade zickt, sauber.

Nun sind Herr Weber, Kevin und auch der RB auf mein Bestreben hin eingezogen, weswegen das Kind wohl beschloss, er bräuchte Unterstützung und so ist unser allerneustes WG-Mitglied Knerten:

Leider wissen wir noch nicht, mit welchen Fähigkeiten er unser Zusammenleben bereichern wird.

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* Natürlich werden individuelle Vorlieben und Abneigungen berücksichtigt.

** Die Definition dessen individueller Pflichten und Rechte ist noch zu klären. 😉

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