Zufrieden und auch nicht

Zufrieden und auch nicht

Ich habe gestern die Nachtschicht nicht durchgehalten und entsprechend den Text nicht fertig gemacht. Schlechtes Gewissen deluxe. Dafür aber heute morgen, nachdem das Kind weg war, nicht wieder eingeschlafen. Rumgerödelt. Versucht mich eine halbe Stunde zu früh bei der Telko einzuwählen und deswegen etwas Stress verbrereitet. Telko zum richtigen Zeitpunkt war aber ok. Vielviel Arbeit. Dinge fertig gemacht. Projekte deligiert – wenn auch mit Bauchschmerzen. Aber die hatte ich ja eh wegen des Textes. Zu dem ich heute auch weiter nicht mehr kam. Immerhin kam ich zum Duschen. Und dazu endlich mal wieder an die Luft zu kommen. Ein Gang durchs Dorf, um mich um den Ersatz für den Fahrradschlüssel zu kümmern, um Kaffee für den RB und auch so einzukaufen. Dem Drang widerstanden zu schlafen (musste ja auch aufs Kind warten). Wäsche aufgehängt (zumindest das Nötigste) und Kuchen gebacken. Essen aber sonst heute eher vernachlässigt. Erstaunlich, wie sättigend Kefir ist. Dem Kind noch die Haare auf 6 mm rasiert. Tatsächlich noch diversen Papierkram erledigt.

Gut, dass wir morgen erst um 10h00 am Club sein müssen. Aber ab dann ist bis Sonntagabend Rugby angesagt.

Krass, was das Kind für eine Wolle auf dem Kopf hat.
Wer schreibt, die bleibt

Wer schreibt, die bleibt

Und wer nicht schreibt, bleibt eben wach. Ich heute. Schreibblockade hin oder her, aber der Text muss raus. Da hilft es auch nciht viel, dass ich heute Nachmittag mit dem Kind geschrieben haben.

VV

VV

Ja, ich habe die Begriffe auch nicht immer benutzt und gerade Vulva ist noch nicht lange in meinem Wortschatz. Wie viele andere in Deutschland bin ich mit dem Begriff „Scheide“ als Bezeichnung für die Gesamtheit der weiblichen Geschlechtsorgane – also äußeren und inneren – groß geworden. Irgendwann kam „Vagina“ dazu – vorrangig auf medizinischer Ebene. Twitter hat mir dann den Ausdruck „Vulva“ beschert und so machte ich mich kundig:

  • Vagina ist „lediglich“ der Verbindungs“schlauch“ zwischen den äußeren und den inneren weiblichen Geschlechtsorganen, also Gebärmutter und Eierstöcke
  • Vulva umfasst die äußeren Geschlechtsorgane: äußere und innere Schamlippen, Klitoris, Venushügel und Perineum

Wenn eine das Wort „Scheide“ benutzen möchte, dann wäre es nur als Synonym / „Übersetzung“ für Vagina legitim. Definitiv nicht für „alles da unten“.

Aber nicht nur ich assoziiere „Scheide“ mit „Schwertscheide“, sondern auch das Kind sagte mir, als ich ihn mal fragte, woran er denn noch denken würde, wenn er das Wort Scheide höre, eben auch „Schwertscheide“. Tja und davon leitet sich die deutsche Bezeichung für Vagina auch ab. Und der Mann steckt halt sein „Schwert“ wann und wie er will in die Scheide. Ähm, ja, MICH schüttelt es da. Rape Culture und so. Das kann und will ich nicht (mehr) weiterverbreiten. (Aus gleichem Grund bemühe ich mich auch, FCKNZS nicht mehr zu verwenden.)

Und solange es keine sinnige deutsche „Übersetzung“ für Vagina und Vulva oder eine verwendbare Bezeichung für die Gesamtheit der weiblichen Geschlechtsorgane gibt, benutze ich sehr gerne die medizinischen Begriffe. Und bringe sie auch dem Kind bei. Und habe auch der Klassenlehrkraft mitgeteilt, dass und warum ich mir für den kommenden Sexualkundeunterricht wünsche, dass sie die richtigen Begriffe benutzt.

Interessanterweise sind dem Kind in unseren Unterhaltungen die medizinsche Begriffe weniger unangenehm / peinlich. Vermutlich ist er da doch einfach mein Kind: Ich werde auch bei Pimmel und Muschi rot.

Wuselwusel

Wuselwusel

Etwas später aufgewacht als geplant, an den SchreibEsstisch gesetzt, e-Mails gelesen, Dinge bearbeitet, der RB macht Tee, kurzes Frühstück am Rechner, weiterarbeiten, telefonieren, nochmal telefonieren (zum Glück mache ich die Telkos von zu Hause aus, sonst hätte ich heute wen getreten oder es wäre gesehen worden, wie ich die Augen verdrehe), weiterarbeiten, mit meiner Mutter telefonieren, parallel Quichteig ansetzen, weiterarbeiten, Dinge fertig machen, eigenmächtig … huhu … e-Mails verschickt, positives Feedback bekommen, das Kind kommt nach Hause, weiterarbeiten, Wäsche sortieren, Maschine anmachen, weiterarbeiten, umziehen, mit dem Kind zum HNO gehen, schnelle Untersuchung (erstmal Nasenspray und keine OP), zur Apotheke, zum Supermarkt, weiterarbeiten, mit dem Kind kurz Hausaufgaben durchgehen, e-Mails verschicken, Feierabend, Essen vorbereiten, Wohnzimmer aufräumen, Besuch empfangen, gequatscht, gegessen, gelacht.

Wuselig schönen Tag gehabt!

Pieks, Pieks

Pieks, Pieks

Das war heute etwas mühsam beim Kinderarzt. Ich hatte einen Termin zum Impfen ausgemacht, da ich von der letzten Impfung (2015) noch im Ohr hatte: Wenn das Kind 10 Jahre ist (ist er fast), dann ist noch eine Auffrischimpfung fällig. Damals war HPV für Jungs in Deutschland zwar hier und da Thema, aber halt nicht nicht in der StIKo-Empfehlung (und wenn dann eh erst ab 9/10 Jahren). Als wir Ende letzten Jahres wegen Streptokokken beim Kinderarzt waren, fragte ich nach der HPV-Impfung nach. Ja, die würden sie auch machen, die war nur damals noch nicht in der SIRL genannt wurde. Und erst wenn sie da drin ist, kann auch abrechenbar geimpft werden. Naja, sollte mir recht sein, dann warten wir eben und machen die Auffrischung und HPV zusammen. Damit war der Doc auch fein.

Heute also Termin. Ich hatte beim Ausmachen extra noch gefragt, ob sie auch HPV impfen. Jaja, kein Thema. Wir also guter Dinge dahin. Dann die erste Konfusion: „Welche Auffrischung?“ „Naja, die die mit 10 Jahren dran ist. TDP meine ich.“ „Ähja, ich sag’s dem Doktor.“ „Und die HPV-Impfung?“ „Haben Sie den Impfstoff dabei?“ „Nein, ich hatte doch extra am Telefon gefragt und da wurde mir gesagt, das wäre kein Problem.“ „Ja, wir impfen das schon, aber den Impfstoff müssen Sie in der Apotheke holen. Haben Sie kein Rezept?“ „Wie denn? Ich wusste ja nichts davon.“ „Dann stell ich Ihnen eins aus und Sie gehen kurz zur Apotheke. Warten Sie Kurz, bis es der Doctor unterschrieben hat.“ *innerliches Augenverdrehen* *Einblendung von Jeopardy-Musik* Die Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert. „Ähm, was ist denn mit dem Rezept?“ Ich sehe es ihr an, dass sie vergessen hat, den Arzt zu fragen. *Einblendung von Jeopardy-Musik* Die Zeit vergeht, ohne dass etwas passiert. „Der Arzt will nochmal mit Ihnen über die Impfung sprechen.“ Häh, denke twittere ich, ich hab doch schon mal mit ihm darüber gesprochen. Nun denn. Ich ahne schon: Heute keine HPV-Impfung fürs Kind. Ich bin unnötig ungnädig (nur innerlich), als wir ein halbe Stunde nach Ankunft in der Praxis und eine Viertelstunde nach Termin endlich im Behandlungszimmer sitzen. Da dann die nächste Überraschung: „TDP ist nicht dran. Nur Polio.“ Soll mir recht sein. Während der Doc den Impfstoff aus dem Kühlschrank holt, frage ich nach HPV. „Ja, aber die machen wir erst ab 10 Jahren.“ „Er wird ja in einem Monat 10 und die StIKo-Empfehlung sagt ab 9.“ „Wenn Sie unbedingt wollen, spricht nichts dagegen. Dann lassen Sie sich ein Rezept geben und dann machen wir das.“ Er impft das Kind gegen Polio in den linken Arm, guckt den Impfpass durch: „Aber wenn er schon da ist zum Impfem, sollen wir schnell noch gegen Meningokokken C impfen, bislang hat er ja nur B. Warum eigentlich?“ Ja, warum eigentlich? Also, warum eigentlich kein C. Warum er B hat, weiß ich ja. Egal. Der Arzt holt den anderen Impfstoff und impft den midi-monsieur in den rechten Arm.

Fertig im Behandlungszimmer.

Spreche die MFa wegen des HPV-Impfstoff-Rezepts an. „Hier ist kein Rezept.“ Ich hoffe, dass ich wieder nur innerlich die Augen verdrehe. „Aber das brauchen Sie auch nicht jetzt.“ Oh bitte, hoffentlich habe ich meine Gesichtskirmis im Griff. „Für die HPV-Impfung kommen Sie einfach an dem oder dem Nachmittag vorbei, ich gebe Ihnen das Rezept, Sie holen den Impfstoff schnell aus der Apotheke und sobald Sie wieder da sind, wird Ihr Kind geimpft.“ Ich seufze: „Okay.“ (Und das konnte mir keine am Telefon sagen, als ich den Termin aus gemacht habe?)

Wir verlassen die Praxis.

Liebes Tagebuch am Fünften (Mai 2019)

Liebes Tagebuch am Fünften (Mai 2019)

Draußen kann es regnen, stürmen oder schnei’n … Frau Brüllen, will trotzdem wissen, was ich an einem kalten, latent össeligen Sonntag Anfang Mai gemacht habe. Also hier meine Antwort auf die Frage: WMDEDGT?

0h00 Ich habe mir gerade „Kindeswohl“ angemacht, nachdem ich „Maria by Callas“ abgebrochen haben, da ruft der RB an. Weil ich mich noch nicht so ganz ans neue Handy gewöhnt habe, drücke ich ihn weg, um direkt zurückzurufen. Wir telefonieren eine knappe Viertelstunde. Dann gucke ich den Film weiter. Parallel kümmere ich mich weiter um den Blogumzug. Da keines der WordPress-Migrationstools funktioniert, muss ich das händisch machen. 36 Posts sind schon umgezogen, 1.426 Posts fehlen noch. Dabei muss ich Bilder ebenfalls händisch umziehen und neu einfügen (weil halt alles händisch) und irgendwann auch mal diverse bloginterne Links ändern. Aber ich möchte das alte Blog nicht einfach löschen (das würde voraussichtlich passieren – zumindest die Bilder – wenn ich die domain bzw. das WordPress-Paket kündige).

4h30 Wenn sich eine so vertieft mit dem Rechner beschäftgt, kann sie auch mal die Zeit vergessen. Insbesondere wenn da keiner im Bett auf sie wartet. Nun aber trotzdem flott ins Bett.

8h30 (ungefähr) Der RB sagt mir „guten Morgen“. Er ist nur auf dem Sprung da, um das Auto zu holen. Ich schlafe wieder ein.

12h00 Das Kind weckt mich. Er habe schon den Tisch gedeckt und erzählt mir aufgeregt, dass der RB Brötchen mitgebracht habe. Und dass er ihm geraten hatte, mich nicht zu wecken.

13h00 Frühstück fertig. Ich rege das Kind an, endlich die Rahmen für die Verwandtschaft zu gestalten, damit die schönen Bilder von ihm endlich mal dem Kv, Mamie&Papy sowie Oma und Opa zugeschickt werden können. Danach macht er Schreibübungen und ich fange an, dass Wohnzimmer aufzuräumen. Hier sparkt gar nichts joy und ich bin genervt.

15h45 Es ergibt sich doch noch, dass das Kind zu einem Kumpel kann. Ich räume weiter auf. Mache Kisten, in die ich den Kram nach Zugehörigkeit schmeiße sortiere. Zwischendurch immer wieder Twitter aufgrund einer recht spannenden Diskussion über Wohl und Wehe des selbstgewählten Wohnortes.

18h10 Es klingelt. Ich bin kurz irritiert, aber dann fällt mir ein, dass eine der Besten vorbeikommen wollte, um ihren Helm abzuholen.

18h35 Die Freundin und das Kind geben sich die Klinke in die Hand. Ich rödel immer noch ein bisschen; sauge das Wohnzimmer. Erinnere dabei das Kind, sein Zimmer so weit aufzuräumen, dass er auch saugen kann.

19h20 Der RB verkündet, dass er auf dem Rückweg ist. Was für mich bedeutet, dass ich anfange zu kochen. Tipp an dieser Stelle: Wenn eine Roulade dicker als die anderen ist und es zudem eine weniger als geplant/eingekauft ist, dann hat eine vermutlich eine Roulade doppelt gewickelt.

20h00 (irgendwas um den Dreh) Juchee, der RB ist wieder da. Wir können auch quasi sofort essen. Sehr lecker diese Rouladen in Erdnusssoße.

Rouladen in Erdnusssoße auf Moodles und Edamame-Nudeln

Und die Ananas ist auch so nachgereift, dass sie jetztsofort als Nachtisch herhalten muss. Dank einem Rest Kokosmilch kommt quasi ein Piña-Colada-Gefühl auf.

21h15 Nun muss das Kind aber mal ins Bett. Er geht Zähneputzen, der RB das Auto umparken. Das Kind und ich machen Quatsch mit den Kuscheltieren.

21h45 Licht aus und Tür zu beim midi-monsieur. Ich mache mir dann mal einen Tee und dann mal schauen, was der RB und ich so mit dem Rest des Abends machen, nachdem er nun 3 Tage lang nicht da war.

Impfen hilft

Impfen hilft


Entsprechend liege ich dem RB seit über einem Jahr in den Ohren, dass er sich um seinen Impfstatus kümmern muss. Wobei der Status mittlerweile eindeutig ist: unklar. Das sieht auch seine neue Hausärztin so. Er müsste also endlich mal einen Termin machen.


Immerhin hat er es VOR der Saison zur Grippeimpfung geschafft (bei seinem Job ja nicht total doof) und so verseucht (Nebenhöhlen, nech?!) wie er dennoch den Winter über war, hat ihn das vermutlich vor Schlimmerem bewahrt.

Nun braucht er also – wie alle Erwachsenen nach StIKo-Empfehlung – eine Auffrischung der Impfungen Tetanus, Diphterie und Pertussis (Keuchhusten; TDP) und Masern. Das sind zwei Spritzen: Einmal mit dem TDP-Kombinationsimpfstoff und einmal mit einem MMR-Kombiimpfstoff, da es Masern nicht als Mono-Impfstoff gibt. Danach gilt es, die TD-Impfung (NICHT Pertussis und Masern) halbwegs regelmäßig etwa alle 10 Jahre aufzufrischen. Gibt es übrigens eine belegte Grundimmunisierung mit TDP, ist keine erneute Grundimmunisierung erforderlich, auch wenn die letzte Auffrischung mehr als 10 Jahre her ist.

Kurz gefasst gilt für erwachsene, „normal gesunde“* Erwachsene, die im Kindesalter bereits einmal mit mindestens TDP grundimmunisiert wurden, aber jetzt nicht mehr wissen, wann und was bei der letzten Auffrischung geimpft wurde**:

  • einmalig TDP und MMR
  • danach alle 10 Jahre TD***

Und ganz ehrlich: Da weiß ich wirklich nicht, wann welche Titer warum bestimmt werden sollten.****

Für alle, die keine Ahnung von ihrem Impfstatus haben und auch nicht belegen können, dass sie im Kindesalter grundimmunisiert wurden, gilt:

  • einmalig Grundimmunisierung TDP und Polio
  • einmalig MMR
  • danach alle 10 Jahre TD

Und es ist auch wirklich kein Beinbruch, wenn Ihr Euren Impfpass verschlampt verloren verlegt habt: Dafür gibt es keine Strafen und die Ärztin wird sicherlich auch nicht schimpfen, sondern vielmehr froh sein um jede, die sich impfen lässt. Und zur weiteren Beruhigung sei der Twitter-Thread von Anna Aridzanjan empfohlen:

Zu weiteren „individuell“ erforderlichen Impfungen aufgrund des Berufs oder für Reisen (z.B. Hepatitis A/B) klärt Euch Eure Ärztin sicherlich gerne auf. Auch Schwangere und Menschen, die schwanger werden wollen, sollten sich von ihrer Ärztin bzw. Frauenärztin beraten lassen.

Aber lasst Euch bitte impfen.*****

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* also ohne chronischen Erkrankungen u/o nicht-immunsupprimierte

** Wer nach StIKo geimpft wurde hatte mit ca. 10 Jahren die letzte TDP-Polio-Auffrischung im Kindesalter und sollte so mit 20 Jahre die erste Auffrischung als Erwachsene haben

*** Tetanus gibt es als Mono-Impfstoff, Diphterie jedoch nicht.

**** Ich weiß gar nicht, wann dieser Titerbestimmungshype aufkam. Auf jeden Fall ist er relativ fehlgeleitet. Letztlich macht er ja nur Sinn bei Menschen, die nicht geimpft werden können, um zu gucken, ob sie einer besonderen Gefährdung ausgesetzt sind. Oder halt bei Schwangeren oder Menschen, die schwanger werden wollen, um zu gucken, ob sie gegen impfbare teratogene Erkrankungen ausreichend geschützt sind.

Es ist so weit

Es ist so weit

Eigentlich hat das Kind ja ein anderen Kosenamen, aber seit einiger Zeit nenne ich ihn „Hai“, denn der eine bleibende Augenzahn guckt schon gut durchs Zahnfleisch, während der Milchzahn dadrunter zwar etwas wackelt, aber keine ernstzunehmenden Anstalten macht, in Bälde auszufallen. Und während mich der KV wegen dieser dentalen „Besonderheit“ regelmäßig ansprach, machte mir die allgemeine Fehlstellung der midi-monsieur’schen Zähne duchaus mehr Sorgen.

Und weil jetzt es schultechnisch gerade ruhig ist und auch sonst alles verhältnismäßig entspannt läuft, dachte ich mir: „Wir brauchen eine neue Baustelle.“ Naja, nicht wirklich, aber ich kann ja das Offensichtliche nicht wegleugnen und jetzt ist tatsächlich ein guter Zeitpunkt, das mal anzugehen und so machte ich einen Termin beim Kieferorthopäden aus. Ich habe tatsächlich nicht vorher das Internet befragt, sondern gegoogelt, wo der nächstbeste ist, damit ich das Kind nicht zu irgendwelchen Terminen kutschieren muss. Nach dem Termin heute kann ich sagen: Glückstreffer. Netter Arzt, gute Praxis und halt fußläufig. Macht alles einen sehr kompetenten Eindruck und so war es heute nicht nur ein Beratungsgespräch, sondern der midi-monsieur wurde geröntgt und ein Zahnabdruck wurde auch gemacht. Jetzt geht das seinen administrativen Gang. Im Juni geht es weiter.

Da ist ganz viel Durcheinander – insbesondere im Oberkiefer.
Höhle

Höhle

Das Zimmer vom Kind nenne ich gelegentlich Höhle. Was vor allem daran liegt, dass er nicht immer den Rollladen hochmacht und es dann durchaus etwas Höhliges hat. In den letzten Tagen war dieser Eindruck verstärkt, weil das Leuchtmittel in seiner Zimmerlampe durchgebrannt war.

Ich dachte, dass wir noch ein entsprechendes Leuchtmittel zu Hause hätten, was allerdings nicht unbedingt bewirkte, dass ich mich darum kümmerte. Wenn der Leidensdruck nicht so hoch ist – und der midi-monsieur äußerte sich nicht in der Richtung -, ist mein Aktionismus auch nicht immer so hoch.

Heute stellte ich dann fest, dass wir keine passende Leuchtmittel haben. Zumindest keine mit weißem Licht. Dafür mit buntem, leicht funzeligem Licht.

Der Todesstern kurz vor der Explosion.

Mal sehen, wann uns einfällt „richtiges“ Leuchtmittel für den Todesstern zu kaufen. Das Kind stört es vermutlich erstmal nicht, wenn die rote „Birne“ drinbleibt.