Wie Radfahren
Ja, mein innerer Monk leidet etwas, weil ich die letzten Tage nicht täglich gebloggt habe. Aber der Umzug, der BurnOut und das Leben wollten es anders. Es erschöpft mich. Es schlägt mir auf Appetit und Hunger. Ich bin so dürr wie schon lange nicht mehr.
Auf jeden Fall einen großen Dank an den Ex, der mir nicht nur virtuell sondern auch tatkräftig beistand, als es darum ging in die Wohnung irgendwie Ordnung reinzubringen. Naja, zumindest Herrin des Chaos und der Kistenberge zu werden. Hier stehen immer noch unzählige Kisten, aber das stresst mich nicht mehr, weil sie zugeordnet sind. Ich habe mittlerweile Wäsche gewaschen und war auch schon einkaufen. Ja, das ist durchaus erwähneneswert.
Was auch erwähnenswert ist: Ich habe mal wieder – beruflich – einen Text geschrieben. Eigentlich sollte der schon längst fertig sein (also für mich), aber der Umzug, der BurnOut und das Leben wollten es anders. Also mal wieder auf dem letzten Drücker. Das ist der erste Text seit über 3 Monaten, den ich mal wieder schreiben musste/durfte. Und uff, ich kann es noch. Es tat sogar gut, etwas zu machen, das ich wirklich gut kann.
Und so wichtig es gerade ist, dass ich Zeit für mich – den Umzug, den BurnOut und das Leben – habe und ich nicht einem täglichen Stress ausgesetzt bin, so gut wird es mir hoffentlich in etwas mehr als einem Monat tun, wieder regelmäßig arbeiten zu dürfen/müssen. Ich merke langsam, dass mir dieser Rhythmus fehlt. Aber halt nur langsam. Erstmal hier alles in Ordnung bringen: Umzug abschließen, dem BurnOut nochmal auf den Grund gehen und dem Leben ein paar Baustellen nehmen.
Es wird. Es wäre nur schön, wenn jetzt einfach mal nichts Neues aufploppt.