Schnipseliges
Wir möchten eine Empfehlung aussprechen für Greenforce Fleischersatzprodukte. Die Betonung liegt auf Fleisch, denn den Fischersatz ist nicht lecker. Die Brat“wurst“-Varianten habe ich nun bestellt, ich bin gespannt. Der Ei-Ersatz ist neu, den haben wir noch nicht probiert, werden wir vermutlich aber auch nicht.
Dienstag ist ein Meetingsmarathon-Tag: Heute habe ich von 9h30 bis 16h15 durchgehend in irgendwelchen (Video-)Telefonaten. Dass ich in der Zeit überhaupt was trinken konnte und auf Toilette kam, war ja schon ein Glücksfall. Aber um 16h30 meldete sich eine Migräne an und ich musste mich erstmal ins Bett legen. Ich hasse diese migränekotzig-elendes Gefühl.
Gestern musste ich das Kind erziehen. Er hat in den vergangenen Wochen die Schule schleifen lassen; Magenschmerzen wegen kein Bock vorgetäuscht. Wenn es nach ihm ginge, würde er bis Weihnachten nicht mehr gehen. Tja, da musste ich streng werden: „Wenn Du wegen Faulheit und kein Bock die Schule nach der 9. Klasse mit einem schlechten Hauptschulabschluss verlässt, musst Du auch aussziehen und dich selbst versorgen.“ Ja, das ist hart. Aber ja, das hat gesessen. Es beschäftigte ihn lange, er konnte nicht einschlafen. Nachts um 1h00 spukte er immer noch rum und nutzte die Gelegenheit, um mir Recht zu geben. Immerhin. Und immerhin war er heute auch in der Schule.
Ich bin immer noch nicht happy damit, dass das Kind Weihnachten in Frankreich verbringen wird. Omicron macht sich breit. Teile der französischen Verwandtschaft sind nicht geimpft, erste Personen dieser Verwandtschaft ist erkrankt. Ich kann mich nicht dazu durchringen, das Rückflug-Ticket fürs Kind zu buchen. Aber ich sollte, sonst wird es nicht günstiger.
Das Finanzamt ist auch lustig: Im April habe ich meine Steuererklärung abgegeben. Im November habe ich es gewagt nachzufragen, wie der Stand sei. Die Antwort: Wir hätten gerne Belege für Dies, Das und Jenes. Weiß ich wenigstens, was ich in meiner freien Zeit vor Weihnachten machen kann. Nicht, dass mir langweilig wird. Lustig, dass ihnen auf einmal einfällt, mein Arbeitszimmer in Frage zu stellen, nachdem es in 4 Jahren Selbstständigkeit kein Problem war.